Naturwunder

Wenn man an Island denkt, hat man oft zunächst Bilder von Geysiren – riesigen, aus dem Boden herausschießenden Wasserfontänen – vor Augen. Und die Geysire in Island sind imposante Weltwunder der Natur, hier steht man wieder einmal staunend und ehrfürchtig und ist beeindruckt von den “natürlichen Springbrunnen”, die die Natur ganz alleine hervorgebracht hat. Das isländische Wort “geysa”, was so viel heißt wie wirbeln oder strömen, war namensgebend für die Naturphänomene, bei denen sich Grundwasser über Magmaschichten sammelt, anschließend einen sehr hohen Druck aufbaut und das Wasser dann versucht, unter bestimmten Bedingungen Dampf und heißes Wasser durch natürliche Kanäle über die Erdoberfläche nach außen gelangen zu lassen. Die beiden hier wohl bekanntesten und auch “zuverlässigsten” Geysire, die man auf Island Reisen besichtigt, sind der Große Geysir, der tägliche Fontänen von bis zu 10 Metern ausstößt und der Strokkur, der sogar im Abstand von wenigen Minuten aktiv ist.

Artikel im Tagesanzeiger

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Flugverbot-bei-Bardarbunga-aufgehoben/story/14986085

Ein weiteres Phänomen, hervorgerufen durch die vulkanische Aktivitäten auf Island, sind die bis zu 600 heißen Quellen. “Die Blaue Lagune” oder das “Myvatn Nature Bath” findet sicherlich jeder sofort auf der Insel, aber es gibt auch viele kleine Bäder und weitgehend naturbelassene heiße Quellen, die in keinem Reiseführer zu finden sind, die durch ihre Einfachheit aber oftmals einen ganz besonderen Reiz ausströmen…